Ich bin ein Mann. Ein Mann der Ansprüche entwickelt hat die er sehr lange in keiner Frau mehr erfüllt sah. Bis vor kurzem ging dies sogar so weit, dass ich keine Lust mehr darauf hatte Frauen kennen zu lernen da mir der Aufwand für schlechten, betrunkenen Sex zu groß erschien.
Zu viel des Guten?
5 12 2011Ich habe lange keinen so interessanten Menschen wie dich mehr getroffen.
Seit du hier wohnst ist es wie eine Familie.
Mir kommt es so vor als wärst du schon immer ein Teil meines Lebens.
Diese und weitere Komplimente wurden mir in den letzten Tagen gemacht und eigentlich müsste ich mich darüber wohl freuen. Mein Alter Ego fängt jedoch an sich deswegen sorgen zu machen.
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Ein kleiner Schritt für mich
27 07 2011Der Neid, die Eifersucht und der Hass den die Menschen tagtäglich mit sich herumtragen ist die Manifestation der eigenen inneren Dämonen. Ich würde nie so weit gehen von mir selbst zu behaupten keine dieser Dämonen in mir zu haben doch ich glaube, die Erkenntnis der selbigen ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Natürlich spreche ich hierbei von Selbsterkenntnis wenn man erst mal anfängt Dinge, die einem an anderen Menschen negativ aufstoßen, nicht mehr direkt zu kritisieren sondern nach der Ursache des Missfallens sucht wird man diese höchstwahrscheinlich in sich selbst finden. Die Tatsache, dass man nicht in der Lage ist sich mit gewissen Zügen anderer Personen zu arrangieren, nur weil man unfähig ist zu akzeptieren das dass Gegenüber eine gewisse Eigenschaft verkörpert die man in sich selbst nicht findet.
Natürlich liegt es an uns selbst wenn wir mit anderen nicht klar kommen und vielleicht sogar soweit gehen diese Personen schlecht zu machen oder schlimmeres. Wenn wir diese Energie aufwenden würden um unsere Einstellung in den Punkten zu überdenken die uns an Anderen aufstoßen wäre unsere Gesellschaft eine Bessere.
Doch wo nur anfangen? Natürlich bei sich selbst.
Ich habe Menschen beneidet, ich habe Menschen verachtet, ich habe Menschen schlichtweg ignoriert doch meist aus Gründen für die ich letztendlich eine Ursache in mir selbst gefunden habe. Ich werde natürlich niemals mit allen auskommen, dass ist auch nicht meine Intention. Mit dieser Erkenntnis kann ich nun besser akzeptieren wenn Menschen mich meiden. Ich für meinen Teil habe noch ein hartes stück Arbeit vor mir. Es ist oft zu bequem anderen die eigenen Unzulänglichkeiten unter zu schieben, daher heißt es in Zukunft noch reflektierter aufzutreten um jedem Menschen die gleiche Chance einzugestehen.
Wobei ich es, als Zyniker, dabei sicher nicht leicht haben werde. Einen Großteil der täglichen Begegnungen würde ich ohne Zynismus niemals bewältigen. Eine gute Freundin die eine stark ausgeprägte Helferader hat sagte mir vor einiger Zeit “Mann kann nicht jeden Retten” doch zu dieser Zeit hatte ich mein Helfersyndrom jedoch weitestgehend überwunden. Es gilt nun also einen Mittelweg zu finden um mit sich selbst besser ins Reine zu kommen. Doch Gedankengänge die zu Neid, Hass und Eifersucht führen gilt es zu verbarrikadieren und anschließend den Schlüssel weg zu werfen. Sie führen zu einer inneren Unzufriedenheit die einem selbst Steine in den Weg legt. Kurz gesagt wenn man sich diesen Gedanken hingibt haben die Dämonen schon gewonnen.
Letztendlich ist dies vielen Leuten vor mir klar geworden und wahrscheinlich hätte ich den ganzen Blogpost mit einem einzigen Zitat abtun können, aber es geht ja schließlich um mich und meine Überlegungen zu der Thematik, sicher keine großen Worte doch für mich persönlich gut und wichtig.
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Arsch zu sein dagegen sehr
16 03 2011Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt oder den Autor näher kennt dürfte mitbekommen haben das ich mich im Zwischenmenschlichen dem Arschsein verschrieben habe. Zumindest was die Beziehungen zu potentiellen Bettgeschichten betrifft. Der folgende Text handelt nun von meiner Arschwerdung sowie von Erfolg und Misserfolg auf diesem Pfad.
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Möglichkeiten
29 01 2011Möglichkeiten sind allgegenwärtig, in dieser “absolut freien” Gesellschaft ist es schwer geworden echte Möglichkeiten von irationalen Wunschvorstellungen zu trennen. Ich persönlich merke wie mich mehr und mehr Möglichkeiten in meiner freien Entscheidungsfindung blockieren und mir einfache Urteile verkomplizieren.
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Illusionen
21 10 2010Illusionen sind was tolles, vor allem wenn man sie selbst entworfen hat. Manche meiner Illusionen sind so stark mannifestiert, dass ich bereit bin sie wie Wahrheiten zu verteidigen.
Da gibt es in mir diese Illusion vom Nichtrauchen. Ich glaube tatsächlich, dass ich ein Nichtraucher bin der gerade eine Pause einlegt. Die Pause kann jederzeit abgebrochen werden, nur Gründe dies zu tun sehe ich keine. Ich mag sogar den Geruch meiner Nikotinverpesteten Finger.
Dann gibt es da noch diese Illusion vom Single der jeglicher Form von Beziehung aus dem Weg geht. Der es dennoch geschafft hat mit zwei Frauen eine Regelmäßigkeit aufkommen zu lassen die man ohne das Wort Beziehung nur schwer beschreiben kann.
Natürlich trifft sich dieser Single nach wie vor mit anderen Frauen, jedoch legt er die Messlatte für diese Frauen auf die höhe der vorhandenen Partnerinnen. Diese Art von Verständnis und Vertrauen von einer Fremden zu erwarten ist sehr weit übers Ziel hinaus geschossen. Eins ist klar ich bin und bleibe Single doch von dem Polyamoristen für den ich mich nur allzugerne ausgebe bin ich noch sehr weit entfernt.
Meine liebste Illusion ist die Phrase “Mir kann keiner etwas” diese Einstellung macht es zwar unglaublich leicht sich selbst zu deffinieren und in ungewohnten Situationen klar zu kommen. Doch nüchtern betrachtet ist es nur eine andere Formulierung für “Von mir will keiner irgendwas”. Fakt ist das einige Menschen sehr wohl etwas von mir erwarten. Ob ich diesen Erwartungen gerecht werde oder es garnicht erst versuche mit der oben genannten Formulierung ist beides bequem möglich.
Warum gebe ich mich selbst solchen Illusionen hin? Ist es Bequemlichkeit oder vielleicht sogar Schizophrenie? Ich kann mir diese Frage selbst nicht beantworten, ich kann nur versuchen in Zukunft noch reflektierter mit mir und meinen Mitmenschen umzugehen, somit brauche ich auch kein schlechtes Gewissen haben wenn ich mir mal wieder selbst widerspreche.
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Thomas hat es erfasst
30 07 2010Die grandiose letzte Strophe aus “Love Sucks” von “Thomas D” auf dem Fanta4 Album “Lauschgift”. Man kann ja Songs 5000 gehört haben und sie doch erst beim 5001 mal verstehen.
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Tags: Fantastischen vier, Love sucks, Zitat
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